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hansi kraus

Schwarz-Weiß-Aufnahmen? Nicht wirklich. Tierfotografie? Ja schon. Landschaften? Auch. Die Bilder, die derzeit im Küchenbau der Eremitage in Waghäusel ausgestellt sind, zeigen all das, aber eigentlich noch viel mehr. Was vordergründig Motiv ist, bildet die Sichtweise des Fotografen ab. Eigenwillig in Bildausschnitt und Perspektive, kreativ in der Farbgebung. Dabei lichtet Hansi Kraus Momentaufnahmen ab. Situationen, denen er begegnet, Stimmungen, die er erspürt, Naturschauspiele, Szenerien. Oft zufällig wie die fliegenden Gänse, von einem Hund aufgescheucht. Hansi Kraus war mit der Kamera zur Stelle und hat diesen Augenblick eingefangen. Zuhause betrachtet er seine Fotos am Computer, wählt einen bestimmten Ausschnitt, nimmt da Farbigkeit weg, akzentuiert dort mit wenigen Farbtönen. Dass er seine Bilder nicht am Computer bearbeite sei eine Falschinformation, klärt er bei der Ausstellungseröffnung auf. Doch die vielfach nur minimalen Veränderungen verstärken den Ausdruck. Die Bildausschnitte, die er wählt, sind ungewöhnlich, aber: „Mir gefällt es so besser“, sagt er. Bekannt ist Hansi Kraus als Schauspieler in zahlreichen Kino- und Fernsehrollen und am Theater. Er ist der „Lausbub“ aus den Geschichten von Ludwig Thoma, der „Lümmel von der ersten Bank“ in der gleichnamigen Filmkomödie. Doch hat der 65-Jährige neben der Schauspielerei auch eine Ausbildung zum Gestalter gemacht und dabei die Technik des Fotografierens gelernt. Zusammen mit der ihm eigenen, besonderen Wahrnehmung und dem Gespür für den speziellen Augenblick zeigen seine Bilder Alltägliches in nicht alltäglicher Darstellungsweise. In Waghäusel ist er nicht zum ersten Mal. Durch die Zusammenarbeit mit Lou Hoffner in „Love Letters“ (die Rundschau berichtete) hat er sie bereits vor der Aufführung in Kirrlach besucht und schwärmt noch von ihrer selbstgemachten Maultaschensuppe. Im Rahmen des „Advent am Schloss“ wurde die Ausstellung mit seinen Fotografien eröffnet. Sie ist noch bis zum 28. Januar in der Eremitage zu sehen, danach wird eine Auswahl seiner Werke in einem anderen Raum gezeigt werden. 

BNN - Petra Steinmann-Plücker
 

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12. Januar 2018 - ab circa 18 Uhr 
Ausstellung des Münchner Fotografen und Schauspielers
Hansi Kraus 


Am 12. Januar wird der Fotograf Hansi Kraus gemeinsam mit Lou Hoffner in der Eremitage zu hören und zu sehen sein. 

Schwarz-Weiß-Aufnahmen? Nicht wirklich. Tierfotografie? Ja schon. Landschaften? Auch. Die Bilder, die derzeit im Küchenbau der Eremitage in Waghäusel ausgestellt sind, zeigen all das, aber eigentlich noch viel mehr. Was vordergründig Motiv ist, bildet die Sichtweise des Fotografen ab. Eigenwillig in Bildausschnitt und Perspektive, kreativ in der Farbgebung. Dabei lichtet Hansi Kraus Momentaufnahmen ab. Situationen, denen er begegnet, Stimmungen, die er erspürt, Naturschauspiele, Szenerien. 
Oft zufällig wie die fliegenden Gänse, von einem Hund aufgescheucht. Hansi Kraus war mit der Kamera zur Stelle und hat diesen Augenblick eingefangen. Zuhause betrachtet er seine Fotos am Computer, wählt einen bestimmten Ausschnitt, nimmt da Farbigkeit weg, akzentuiert dort mit wenigen Farbtönen. Dass er seine Bilder nicht am Computer bearbeite sei eine Falschinformation, klärt er bei der Ausstellungseröffnung auf. Doch die vielfach nur minimalen Veränderungen verstärken den Ausdruck. Die Bildausschnitte, die er wählt, sind ungewöhnlich, aber: „Mir gefällt es so besser“, sagt er. Bekannt ist Hansi Kraus als Schauspieler in zahlreichen Kino- und Fernsehrollen und am Theater. Er ist der „Lausbub“ aus den Geschichten von Ludwig Thoma, der „Lümmel von der ersten Bank“ in der gleichnamigen Filmkomödie. Doch hat der 65-Jährige neben der Schauspielerei auch eine Ausbildung zum Gestalter gemacht und dabei die Technik des Fotografierens gelernt. Zusammen mit der ihm eigenen, besonderen Wahrnehmung und dem Gespür für den speziellen Augenblick zeigen seine Bilder Alltägliches in nicht alltäglicher Darstellungsweise. In Waghäusel ist er nicht zum ersten Mal. Durch die Zusammenarbeit mit Lou Hoffner in „Love Letters“ (die Rundschau berichtete) hat er sie bereits vor der Aufführung in Kirrlach besucht und schwärmt noch von ihrer selbstgemachten Maultaschensuppe. Im Rahmen des „Advent am Schloss“ wurde die Ausstellung mit seinen Fotografien eröffnet. Sie ist noch am 14., 21. und 28. Januar in der Eremitage zu sehen, danach wird eine Auswahl seiner Werke in einem anderen Raum gezeigt werden. Führungen können außerhalb dieser Termine vereinbart werden unter: 
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder Telefon  07254-9851937.